Saunaregeln

  • Aus Hygiene- und Sicherheitsgründen gilt im Saunagelände Badesandalenpflicht, bei Betreten der Kabinen werden die Sandalen vorher abgelegt, da Gummi-Materialien schmelzen können und benutzte Sandalen in der Hitze unangenehme Gerüche bilden können. 
  • Ohne Handtuch ins Dampfbad: das feuchte Klima im Dampfbad fördert die Bakterienübertragung und unangenehme Gerüche, deshalb nur barfuß ins Dampfbad und statt des Handtuchs gewaschene und hygienisch reine Gummi-Aufleger benutzen.
  • Immer mit Handtuch in die Sauna: Aus Hygienegründen darf kein Schweiß aufs Holz. Es gibt spezielle Saunatücher mit den Maßen 1,80*60 cm. 
  • Ohne Badebekleidung in die Sauna: Die Wärmestrahlung in der Saunakabine soll die Haut ungehindert erreichen, und die Schweißverdunstung soll nicht beeinträchtigt werden. Zudem ist es weder angenehm noch hygienisch, in einem Badeanzug zu schwitzen, der möglicherweise auch noch aus synthetischem Material hergestellt ist. Für mehr Intimität in der Sauna einfach ein Baumwoll-Handtuch umlegen.
  • Nach der Abkühlung im kalten Wasser muss sich der Körper wieder erwärmen, um Erkältungen zu vermeiden. Bademantel und Wollsocken unterstützen Aufwärmphase
  • Wichtig ist es sich genügend Zeit für einen Saunabesuch zu nehmen, mindestens 2-3 Stunden sollten eingeplant werden. Hektik und Termindruck sind absolute Gegenpole zur Sauna, schließlich soll man sich dort entspannen. 
  • Nicht hungrig, aber auch nicht mit vollem Magen zum Saunabesuch.
  • Körper vor Betreten der Sauna reinigen (duschen) und gründlich trocknen, denn trockene Haut schwitzt besser.
  • Nur mit erwärmten Körper in die Sauna – ein warmes Fußbad fördert das Schwitzen zusätzlich.
  • 10-15 Minuten saunieren je nach persönlichem Wohlbefinden, besser kurz und intensiv anstatt lang und lau.
  • Die Abkühlphase dauert idealerweise ebenso lange wie die Aufwärmphase.
  • Abkühlphase: Zunächst Atemwege an der frischen Luft kühlen. Duschen mit kaltem Wasser: Zuerst Arme und Beine, dann Rücken und Rumpf – von den Extremitäten zum Herzen hin. Zum Schluss auch den Kopf, um Kopfschmerzen zu vermeiden. Anschließend ins Tauchbecken oder Kneipp-Güsse machen, bis der Körper leicht zu frieren beginnt.
  • Körper wieder erwärmen durch knöchelhohe warme Fußbäder und anschließendes Überziehen von Wollsocken und Bademantel.
  • Ruhephase von mindestens einer halben Stunde, um den Körper zu regenerieren.
  • Täglich 2-3 Saunagänge genügen. Wichtiger ist die Kontinuität: 1-2 Saunagänge wöchentlich – auch im Sommer - fördern gesundheitlich positive Effekte.
  • Um ungünstige Kreislaufreaktionen zu vermeiden, soll nach der Sauna auf sportliche Tätigkeiten verzichtet werden, empfehlenswert hingegen sind Massagen